Food Waste beginnt oft lange bevor Essen in der Tonne landet – er beginnt mit Bestellentscheidungen, die zu viel Essen ins Gebäude bringen. Besseres Bestandsmanagement bekämpft Abfall an der Quelle.
Die Bestell-Abfall-Verbindung
Überbestellung → Verderb: Kaufen Sie mehr als Sie brauchen, und Überschuss verfällt vor Verwendung.
Ungenaue Mindestbestände → Chronischer Überbestand: Zu hoch angesetzte Mindestbestände bedeuten dauerhaften Überschuss.
Aktionsbestellungen → Nutzungs-Mismatch: Kaufen für Angebote, die nicht zur Nachfrage passen.
Lieferzeit → Frischeverlust: Bestellungen, die zu weit vor Bedarf ankommen.
Bestellmengen richtig dimensionieren
Nachfragebasiertes Bestellen: Berechnen Sie Bestellmengen aus:
- Historischen Verbrauchsdaten
- Anstehenden Buchungen/Events
- Saisonalen Anpassungen
- Aktuellem Bestandsniveau
Anstatt: „Wir bestellen immer X Kartons."
Häufige, kleinere Bestellungen: Wo wirtschaftlich machbar, reduzieren häufigere Lieferungen Lagerbestände und Verderb-Risiko. Der Trade-off sind Lieferkosten und Bestellaufwand.
Just-in-Time für Verderbliches: Hochverderbliche Artikel nahe am Verbrauch bestellen. Höhere Stückkosten für weniger Abfall akzeptieren.
Mindestbestands-Optimierung
Mindestbestände sollten sein:
- Basierend auf tatsächlichen Verbrauchsdaten
- Regelmäßig überprüft (mindestens monatlich)
- Angepasst an saisonale Muster
- Unterschiedlich für verschiedene Artikel
Mindestbestands-Formel: Tagesverbrauch × Lieferzeit + Sicherheitsbestand = Mindestbestand
Wobei Sicherheitsbestand Volatilität und Kritikalität widerspiegelt.
Bestandszählung
Regelmäßige Zählungen: Wissen Sie, was Sie haben, bevor Sie bestellen.
Perpetuelles Inventar: Verfolgen Sie Ein- und Ausgänge kontinuierlich für Echtzeit-Sichtbarkeit.
Zyklische Zählung: Zählen Sie regelmäßig einen Teil des Inventars, um alles über Zeit abzudecken.
Technologie-Unterstützung: Barcode-/RFID-Systeme reduzieren Zählaufwand und Fehler.
Lieferanten-Management
Arbeiten Sie mit Lieferanten an Abfallreduzierung:
- Diskutieren Sie Bestellflexibilität
- Erkunden Sie kleinere Packungsgrößen
- Fordern Sie bessere MHD-Codes an
- Verhandeln Sie Rücknahmerichtlinien
- Erwägen Sie Konsignationsvereinbarungen
Menü-Abstimmung
Das Menü sollte mit Bestandsmanagement abgestimmt sein:
- Gerichte, die gemeinsame Zutaten verwenden
- Tagesgerichte, die Überschuss nutzen
- Flexibilität zur Anpassung basierend auf Bestand
- Kreuznutzung in das Menüdesign eingebaut
Technologie-Tools
Moderne Bestandsmanagement-Systeme bieten:
- Automatisierte Nachbestellvorschläge
- Verbrauchstrends und -prognosen
- MHD-Tracking
- Integration mit Bestellsystemen
- Abfall-Korrelationsanalyse
Erfahren Sie mehr über Kücheneffizienz und wie Abfalldaten Bestandsentscheidungen informieren.
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