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Wie Sie Tellerabfall in Restaurants reduzieren

Tellerabfall – ungegessen zurückgegebenes Essen – signalisiert Portions-, Menü- oder Qualitätsprobleme. So reduzieren Sie ihn.

FT

FoodSight Team

Januar 2025

Tellerabfall ist Essen, das den Kunden erreicht, aber nicht gegessen wird. Es ist die sichtbarste Form von Abfall und oft die frustrierendste – Sie haben alles richtig gemacht, aber das Essen kam zurück.

Zu verstehen, warum Tellerabfall passiert, ist der Schlüssel zur Reduzierung.

Warum Teller voll zurückkommen

Portionen zu groß: Die häufigste Ursache. Kunden wollen Wert, können aber überdimensionierte Portionen physisch nicht essen.

Komponenten, die sie nicht mögen: Garnituren, Beilagen oder Elemente, die nicht gewünscht sind.

Qualitätsprobleme: Essen nicht richtig gekocht, nicht heiß genug oder nicht wie erwartet.

Bestellfehler: Kunde hat falsch bestellt, oder Gericht war nicht, was aus der Beschreibung erwartet wurde.

Kundenfaktoren: Nicht hungrig, für Tisch zum Teilen bestellt, Ernährungseinschränkungen mitten in der Mahlzeit.

Jede Ursache hat unterschiedliche Lösungen.

Das Portionsproblem

Viele Restaurants überportionieren, glaubend, es signalisiert Wert. Aber Forschung zeigt:

  • Kunden essen große Portionen nicht auf
  • Übermäßige Portionen reduzieren tatsächlich wahrgenommene Qualität
  • Portionskonsistenz zählt mehr als Größe
  • „Teller aufessen"-Zufriedenheit ist real

Lösungen:

  • Portionen basierend auf tatsächlichen Konsumdaten richtig dimensionieren
  • Größenoptionen anbieten, wo angemessen
  • Attraktiv anrichten (wahrgenommene Portion > tatsächliche Portion)
  • Küche in konsistenter Portionierung schulen

Menü-Analyse

Manche Artikel erzeugen konsistent mehr Tellerabfall:

  • Komplexe Gerichte mit vielen Komponenten
  • Große Stärkeportionen (Pommes, Reis)
  • Artikel mit polarisierenden Zutaten
  • Gerichte, die nicht gut zum Tisch transportieren

Überprüfen Sie Ihre Abfalldaten nach Gericht:

  • Welche Artikel kommen am häufigsten zurück?
  • Was bleibt auf diesen Tellern?
  • Ist das Rezept das Problem, oder die Ausführung?

Menü-Engineering sollte Tellerabfall-Analyse neben Rentabilität einschließen.

Komponenten-Optimierung

Beilagen treiben oft Tellerabfall:

  • Standard-Beilagen, um die niemand gebeten hat
  • Portionsgrößen unabhängig vom Hauptgericht
  • Komponenten, die für Tellerbedeckung hinzugefügt werden

Alternativen:

  • Beilagen selbst wählen
  • Richtig dimensionierte Beilagen
  • Nur funktionale Garnitur
  • Geteilte Beilagen für Tische

Qualitätskonsistenz

Qualitätsprobleme erzeugen Abfall, wenn Kunden Essen ablehnen:

  • Untergekocht oder übergekocht
  • Falsche Temperatur am Tisch
  • Entspricht nicht Beschreibung oder Foto
  • Inkonsistent zwischen Besuchen

Abfalldaten können Qualitätsprobleme aufdecken – konsistente Tellerrückgaben für bestimmte Artikel signalisiert Probleme.

Tellerabfall verfolgen

Sie brauchen Sichtbarkeit, um zu verbessern:

Basis: Personal notiert häufig zurückkehrende Artikel Besser: Stichprobenwiegen von zurückgegebenen Tellern Am besten: Systematisches Tracking mit Artikelidentifikation

Selbst Basis-Tracking zeigt Muster. Detailliertere Daten ermöglichen gezielte Intervention.

Die Doggy-Bag-Frage

Mitnahme anzubieten reduziert gemessenen Tellerabfall, ändert aber möglicherweise nicht die Produktionsauswirkung. Es lohnt sich trotzdem zu ermutigen:

  • Reduziert tatsächlichen Food Waste (Essen wird gegessen)
  • Kunden schätzen die Option
  • Nachhaltigkeitsbotschaft

Aber es ist keine Lösung für Überportionieren – adressieren Sie auch die Ursache.

Erfahren Sie mehr über Restaurant-Abfallreduzierung und wie unsere Plattform hilft, Tellerabfallmuster zu identifizieren.

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