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Food Waste und Methan: Warum die Entsorgungsmethode wichtig ist

Wenn Food Waste auf der Deponie landet, setzt er Methan frei – ein Treibhausgas, das 25-mal potenter als CO₂ ist. Hier ist, warum die Entsorgungsmethode wichtig ist.

FT

FoodSight Team

Januar 2025

Die Umweltauswirkung von Food Waste endet nicht, wenn er Ihre Küche verlässt. Wohin er als nächstes geht, macht einen enormen Unterschied für seinen Gesamtfußabdruck.

Food Waste, der auf die Deponie geschickt wird, zersetzt sich anaerob (ohne Sauerstoff) und produziert Methan – ein Treibhausgas, das über einen 100-Jahres-Zeitraum etwa 25-mal potenter als Kohlendioxid ist.

Das Methan-Problem

Wenn organisches Material sich auf der Deponie zersetzt, bauen Bakterien es in Abwesenheit von Sauerstoff ab. Diese anaerobe Zersetzung setzt Methan (CH₄) als Nebenprodukt frei.

Wichtige Fakten:

  • Deponien sind die drittgrößte Quelle von Methanemissionen weltweit
  • Food Waste ist der größte Beitragsfaktor zu Deponie-Methan
  • Methan fängt 25x mehr Wärme als CO₂ über 100 Jahre (80x über 20 Jahre)

Das bedeutet, dass die Entsorgungsmethode für unvermeidbaren Food Waste Ihren gesamten CO₂-Fußabdruck erheblich beeinflusst.

Entsorgungsmethoden im Vergleich

Verschiedene Entsorgungswege haben sehr unterschiedliche Emissionsprofile:

MethodeEmissionen (kg CO₂e pro kg Abfall)
Deponie0,5 - 1,0
Verbrennung0,1 - 0,3
Kompostierung0,05 - 0,15
Biogasanlage-0,05 bis 0,1 (kann negativ sein)

Biogasanlagen sind einzigartig darin, potenziell negative Emissionen zu haben, weil sie Methan auffangen und in Energie umwandeln, was fossile Brennstoffe ersetzt.

Die Abfallhierarchie

Die Abfallhierarchie bietet einen Rahmen zum Nachdenken darüber:

  1. Prävention — Bestes Ergebnis. Erzeugen Sie den Abfall nicht.
  2. Umverteilung — Überschüssiges Essen an Menschen, die es brauchen.
  3. Tierfutter — Umwandlung in produktive Nutzung.
  4. Biogasanlage — Energie aus Zersetzung gewinnen.
  5. Kompostierung — Nährstoffe zum Boden zurückführen.
  6. Verbrennung mit Energierückgewinnung — Besser als Deponie.
  7. Deponie — Schlechteste Option. Wo möglich vermeiden.

Was Sie tun können

Wissen Sie, wohin Ihr Abfall geht. Fragen Sie Ihren Abfallentsorger nach Entsorgungsmethoden. Viele schicken Food Waste standardmäßig nicht mehr auf die Deponie, aber nehmen Sie es nicht an.

Trennen Sie Food Waste. Separate Food Waste Ströme ermöglichen bessere Entsorgungsoptionen. Gemischter Abfall geht oft auf die Deponie; getrennter Food Waste kann kompostiert oder vergärt werden.

Erwägen Sie Vor-Ort-Optionen. Für größere Betriebe kann Vor-Ort-Kompostierung oder -Vergärung wirtschaftlich tragfähig sein.

Fragen Sie nach Alternativen. Abfallmanagement-Unternehmen bieten zunehmend Biogasanlagen- oder Kompostierungsdienste an. Der Kostenunterschied zur Deponie ist oft gering.

Reporting-Implikationen

Bei der Berechnung Ihres CO₂-Fußabdrucks ist die Entsorgungsmethode wichtig:

  • Deponieentsorgung fügt etwa 0,7 kg CO₂e pro kg Food Waste hinzu
  • Kompostierung fügt nur etwa 0,1 kg CO₂e hinzu
  • Biogasanlage kann CO₂-neutral oder negativ sein

Wenn Sie Emissionen berichten, ist der Unterschied signifikant genug, um genaue Abrechnung der Entsorgungswege zu erfordern.

Das größere Bild

Prävention ist immer besser als gute Entsorgung. Ein Kilogramm nicht verschwendetes Rindfleisch spart 30-50 kg CO₂e an Produktionsemissionen. Selbst wenn Deponieentsorgung weitere 0,7 kg hinzufügt, überragen die Produktionseinsparungen die Entsorgungsauswirkungen bei weitem.

Aber für unvermeidbaren Abfall ist die Entsorgungsmethode ein bedeutender Hebel. Kombiniert mit Präventionsbemühungen vervollständigt es das Bild verantwortungsvoller Food Waste Bewirtschaftung.

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