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Computer Vision in der Lebensmittelerkennung: Wie es funktioniert

Die KI, die Ihre Lebensmittelabfälle identifiziert, nutzt Computer Vision. Ein technischer Blick darauf, wie es funktioniert.

FT

FoodSight Team

Januar 2025

Computer Vision – das Feld der KI, das Maschinen ermöglicht, Bilder zu interpretieren – treibt Lebensmittelerkennung in Waste Monitoring Systemen an. Die Grundlagen zu verstehen hilft, realistische Erwartungen zu setzen und Lösungen zu bewerten.

Die Grundlagen

Computer Vision für Lebensmittelerkennung umfasst:

Bildaufnahme: Kamera erfasst Bild von Lebensmittelabfall Vorverarbeitung: Bild für Analyse optimiert (Beleuchtungsnormalisierung, Zuschnitt) Erkennung: KI identifiziert Regionen, die Lebensmittelobjekte enthalten Klassifikation: Jede Region wird einer Lebensmittelkategorie zugeordnet Nachbearbeitung: Ergebnisse werden validiert und formatiert

Neuronale Netzwerk-Architektur

Moderne Lebensmittelerkennung nutzt Deep Learning – neuronale Netzwerke, die auf großen Datensätzen von Lebensmittelbildern trainiert werden.

Convolutional Neural Networks (CNNs): Verarbeiten Bilder durch Schichten, die zunehmend komplexe Merkmale erkennen – Kanten, Texturen, Formen, Objekte.

Transfer Learning: Modelle, die auf Millionen allgemeiner Bilder vortrainiert wurden, werden dann auf lebensmittelspezifische Daten feinabgestimmt.

Multi-Task Learning: Einzelnes Modell handhabt Erkennung und Klassifikation gleichzeitig.

Das Training der Modelle

KI-Modelle lernen aus gelabelten Beispielen:

  1. Tausende von Lebensmittelbildern sammeln
  2. Jedes Bild mit vorhandenen Lebensmitteltypen labeln
  3. Modell trainieren, Labels aus Bildern vorherzusagen
  4. An zurückgehaltenen Daten testen, um Genauigkeit zu messen
  5. Iterieren, um Leistung zu verbessern

Qualität und Vielfalt der Trainingsdaten bestimmen maßgeblich die Modellfähigkeit.

Herausforderungen bei der Lebensmittelerkennung

Visuelle Ähnlichkeit: Viele Lebensmittel sehen ähnlich aus (verschiedene Salate, Hackfleischsorten) Zubereitungsvarianten: Dieselbe Zutat sieht roh/gekocht/geschnitten unterschiedlich aus Verdeckung: Artikel, die von anderen verdeckt werden Gemischte Gerichte: Suppen, Eintöpfe, Aufläufe mit mehreren Zutaten Beleuchtungsvarianten: Küchenbeleuchtung ist nicht kontrolliert wie im Labor

Diese Herausforderungen erklären, warum kein System 100% Genauigkeit erreicht.

Genauigkeit vs. Nutzen

Perfekte Genauigkeit auf Artikelebene ist nicht immer notwendig:

  • Für Kostenverfolgung: Kategorie-Level-Genauigkeit (Proteine vs. Gemüse) kann ausreichen
  • Für Intervention: Zu wissen „Prep-Abfall ist gestiegen" ist wichtiger als genau welcher Prep
  • Für Reporting: Aggregierte Genauigkeit ist wichtiger als Einzelartikel-Genauigkeit

Passen Sie Genauigkeitserwartungen an Ihren tatsächlichen Anwendungsfall an.

Edge vs. Cloud-Verarbeitung

Edge (auf dem Gerät): Schnellere Reaktion, funktioniert offline, Daten bleiben lokal Cloud: Leistungsfähigere Modelle, einfachere Updates, erfordert Konnektivität

Viele Systeme nutzen hybride Ansätze – erste Verarbeitung am Edge, komplexe Analyse in der Cloud.

Erfahren Sie mehr über unsere KI-Erkennungstechnologie und wie wir Lebensmittelidentifikation angehen.

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